Digitale Plattformen vergesellschaften!

Digitale Plattformen bestimmen zunehmend unseren Alltag – und entziehen sich dabei demokratischer Kontrolle.

Die Veranstaltung findet im zweiten Stock der Dondorf-Druckerei (2og:dondorf, Gabriel-Riesser-Weg 3) statt. 

 

Ob Konzerttickets (eventim), gebrauchte Sachen (Kleinanzeigen), Arzttermine (doctolib) oder eine neue Wohnung (Immoscout24): Digitale Plattformen entscheiden über den Zugang zu vielem, was für die Erfüllung unserer sozialen, politischen und kulturellen Bedürfnisse unerlässlich ist. Sie nutzen diese Macht, um möglichst viel Gewinn abzuschöpfen und verstärken dabei Diskriminierung, Ausbeutung und Ungleichheit. Und sie entziehen sich einer demokratischen Kontrolle

Im Kapitalismus gibt es darauf nur unzureichende Antworten: Regulierung, Besteuerung oder Open-Source-Alternativen lösen die Probleme nicht. Wir wollen anregen, digitale Plattformen über einen digitalkapitalistischen Status Quo hinaus zu denken. Und wir wollen ermutigen, Plattformen durch gesellschaftliche Kontrolle bedürfnisorientiert zu gestalten. Dazu müssen wir digitale Plattformen vergesellschaften. Wir erklären euch, was das heißt und wie das funktionieren kann.

 

Aline Blankertz ist angewandte Ökonomin und Teil des digitalpolitischen Kollektivs Structural Integrity.

Malte Engeler ist Jurist und Teil des digitalpolitischen Kollektivs Structural Integrity.

 

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