Das Gemeinschaftliche und das Nicht-Eigentum

Mit dem Konzept des „Común“ entwickeln die Zapatist*innen einen neuen Gegenentwurf zu Eigentum und Machtstrukturen.

Im Jahr 2024 sprachen die Zapatist*innen erstmals öffentlich von dem neuen Konzept des “Común” (Gemeinschaftlichen), einer Praxis die auf Nicht-Eigentum und Kollektivität setzt. Es stellt einen weiteren Gegenentwurf zur kapitalistischen Logik dar und soll die “Pyramiden der Macht”, die selbst in der bisherigen zapatistischen Praxis nicht komplett verhindert werden konnten, zum Einstürzen bringen. Wir wollen einen Einblick in den Entstehungsprozess des Konzeptes des Gemeinschaftlichen und dessen konkrete Umsetzung am Beispiel der politischen Selbstorganisierung, des Landbesitzes, der Produktion und des autonomen Gesundheitssystems geben.

Felicitas Treue und Bahram Ghadimi haben mehrere Jahre in Mexiko gelebt und waren in sozialen Bewegungen und Menscherechtsorganisationen tätig. Sie sind aktiver Teil der europäischen Solidaritätsarbeit mit der zapatistischen Bewegung und kennen die Situation vor Ort aus Besuchen und Teilnahme an internationalen Treffen. Aktuell sind sie beteiligt an der Organisation der Kampagne “Ein OP-Saal im Lakandonischen Urwald”.

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